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Undichte Außentüren führen zu einem erheblichen Verlust an teuer erzeugter Wärmeenergie und Behaglichkeit. Mit dem Nachrüsten von Dichtungsleisten, je nach Bodenart mit Filz- oder Bürstenbesatz, können Sie das Eindringen kalter Zugluft spürbar verringern. Gute Dienste leisten ebenso bodenlange Vorhänge aus schwerem Stoff. Vergessen Sie auch nicht eine gute Abdichtung von Innentüren zu unbeheizten Räumen wie Keller, Dachboden oder Abstellkammern.
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Behaglich geheizte Räume und warmes Wasser sind unverzichtbar für modernen Wohnkomfort. Um Wärme möglichst preiswert und umweltfreundlich zu erzeugen, sollten Sie moderne Heizungstechnik einbauen. Sie braucht bis zu 40% weniger Brennstoff als alte »Energiefresser«! Dadurch entlasten Sie Ihre Haushaltskasse oft um erhebliche Summen – und heizen auch noch mit mehr Komfort. Deswegen sollten Sie nicht warten, bis Ihre alte Heizung defekt ist. Schon nach 15 Jahren rechnet sich oft eine Erneuerung.
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Vermeiden Sie unnötige Wärmeverluste beim Lüften! Gekippte Fenster ermöglichen nur einen geringen Luftaustausch, führen aber zur Abkühlung der Wandoberflächen wie Fenstersturz und -laibung. Kalte Oberflächen sind unbehaglich und erhöhen die Gefahr von Schimmelbildung. Besser ist eine Stoßlüftung mit weit geöffnetem Fensterflügel, im Idealfall als Querlüftung durch eine Fensteröffnung auf einer anderen Gebäudeseite. Je nach Wetterlage reichen schon wenige Minuten zur Beseitigung der feuchten verbrauchten Luft, ohne dass die Wände auskühlen.
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Mit der richtigen Raumtemperierung können Sie eine Menge Energie sparen. Verringern Sie die Temperatur um 1 °C, reduzieren sich der Energiebedarf und die Heizkosten um ca. 6 %. Empfohlen werden 20 °C für Wohn- und Arbeitsräume, 22 °C für Badezimmer und 16-18 °C für Schlafzimmer. Zeitweilig nicht genutzte Räume sollten aber nicht unter 16°C abkühlen, denn das Wiederaufheizen der Raumluft und der ausgekühlten Wände, Decken, Fußböden und Möbel auf ein behagliches Maß kostet mehr Energie als das moderate Halten der Wärme.
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Thermostatventile bremsen „automatisch“: Sie halten die Temperatur in den einzelnen Räumen konstant auf dem gewünschten Wert, auch wenn die Sonne scheint. Durch die richtige Nutzung von Thermostatventilen kann 4 bis 8 Prozent Energie gespart werden. Modelle mit integrierter Zeitschaltuhr ermöglichen eine optimal geregelte Beheizung einzelner Räume.
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Wählen Sie bei der Warmwasserspeicherung nur die wirklich notwendige Temperatur, also
z.B. 65 °C statt 85 °C. Warmwasser- und Heizungsrohre sollten gut gedämmt sein. Diese Dämmmaßnahmen sind nicht nur Vorschrift, sondern auch vergleichsweise preiswert und damit effektiv zur Kosteneinsparung, besonders wenn Sie in Eigenleistung erbracht werden. Das Material für die Dämmung kostet etwa 6 bis 12 Euro pro Meter. Vergessen sollten Sie bei der Ummantelung aber auch nicht die Bögen oder Absperrventile.
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Vermeiden Sie einen Wärmestau an Heizkörpern: Heizkörperverkleidungen und Einrichtungsgegenstände verhindern die Wärmeabgabe in den Raum und erhöhen die Heizkosten um etwa 5 %. Reichen Vorhänge über die Heizkörper, so kann sich der Wärmeverlust nochmals erheblich erhöhen – die Wärme wird über die Fenster nach außen geleitet. Auch Thermostatventile können nur dann einwandfrei funktionieren, wenn sie nicht durch Gardinen verdeckt werden.
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Heizungsanlagen verbrauchen nicht nur Brennstoff, sondern auch Strom. Oft haben ungeregelte Pumpen aber einen geringen Wirkungsgrad und einen unnötig hohen Stromverbrauch. Der Austausch einer alten Pumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe der Energieeffizienzklasse A rechnet sich in wenigen Jahren. Wird gleichzeitig noch das Heizungssystem optimal hydraulisch abgeglichen, sind Einsparungen von bis zu 90 % der jährlichen Stromkosten realisierbar. Lassen Sie sich vom Fachmann beraten.
(Nur Pumpen mit stufenloser Anpassung an den tatsächlichen Bedarf erweisen sich als wirksames Mittel zum Energiesparen.
Wenn Sie bei einer alten Anlagen die Pumpe in den warmen Monaten abstellen, können sie dadurch bereits bis zu 40 % Stromkosten sparen.)
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Vermeiden Sie es, zusätzlich zum klassischen Heizen noch Heizlüfter oder mobile Direktheizgeräte (Radiatoren) einzusetzen. Sie brauchen viel Strom und die produzierte Wärme hält nach dem Abschalten nur kurz an. Der Dauerbetrieb solcher Geräte ist reine Energie- und Geldverschwendung. Deshalb ist ihr Einsatz nur im Notfall oder in der sogenannten Übergangszeit sinnvoll, wenn die Heizung noch nicht läuft und Sie beispielsweise nur das Badezimmer kurz erwärmen möchten.
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Schließen Sie im Winter möglichst schon früh am Abend Ihre Rollläden, Fensterläden oder Vorhänge. Bei tiefen Außentemperaturen treten nämlich in der Regel über Glas und Rahmen die höchsten Wärmeverluste auf. Allein Rollläden können die Wärmeverluste um mehr als 20 % verringern. Geschlossene Vorhänge reduzieren die Energieverluste um weitere 10 %, allerdings nur, wenn sie dabei nicht die Heizkörper und Thermostatventile überdecken.