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   Lokale Agenda 21 in Nottuln

Projekt Klimaschtuzpreis (Karikatur: Heinrich Schwarze Blanke

Projekt 6 Projekt 6:
      (abgeschlossen)
Februar 2005:
Gemeinde will Flagge zeigen
März 2005:
Information
März 2005:
Großes Interesse am Bürgersolarkraftwerk
März 2005:
Erste Bürgersolaranlage kann kommen
November 2005:
Bürgersolaranlagen werden installiert
Dezember 2005:
Zweite Bürgersolaranlage installiert
Mai 2006:
Einweihung der Nottulner Bürgersolaranlage
August 2006: Supersommer bringt reiche Ernte
Juni 2008:
"Beide Anlagen laufen super"
Fotovoltaik-Bürgeranlage     
    Westfälische Nachrichten, 25. März 2005
Die interessierten Bürger ließen sich am Mittwochabend von den Fachleuten Fragen zu ihrer Solaranlage beantworten.Foto: Nina WesselsErste Bürgersolaranlage kann kommen
Gesellschaft gegründet /Zweite in Sicht

 -niw- Nottuln. Von gestern sind sie alle nicht, die 20 Bürger, die in die "Stromquelle der Zukunft" investieren wollen. Am Mittwoch konnten zehn der Interessenten den Gesellschaftervertrag für das erste Bürgersolarkraftwerk Nottulns unterschreiben. Doch was wird aus den übrigen zehn Bürgern, die sich kurzfristig dazu entschlossen hatten, auch in das Projekt einzusteigen, oder die wegen Urlaubs nicht anwesend waren? Schnell stand fest, dass eine zweite Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet wird, die dann eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines öffentlichen Gebäudes vermutlich in Appelhülsen betreiben soll.
Verwirrung stiftete zunächst der für die erste Anlage vorgesehene Standort am Niederstockumer Weg. Ein Vertreter des eingeladenen Sportvereins gab zu bedenken, dass der SV DJK Grün-Weiß Nottuln gerne den Dachstuhl des Sportlerheimes ausbauen würde. Das Aus für die Anlage? Nein, denn die energie concept münster GmbH (ecm), die als Geschäftsführung in das Projekt einsteigt, sicherte zu, dass ein Ausbau des Dachs auch trotz einer Solaranlage möglich ist. Die Anlage würde einfach abgebaut und auf den neuen Dachstuhl montiert. Denn: Der Sportverein darf nicht blockiert werden. Alternativ könnte die Anlage auch kleiner dimensioniert nur auf der Turnhalle gebaut werden.
Doch auch sonst gab es noch viele Fragen: Hält die Statik der Sporthalle eigentlich eine Belastung aus? Sind wir auch gegen Feuer, Hagel und Vandalismus versichert? Und was passiert, wenn kein zweiter Standort gefunden wird? Philipp Kruse und Jörn Schaube von der ecm beantworteten sachkundig und ausführlich alle Fragen und gaben den Gesellschaftern die Sicherheit: Hier ist unser Geld gut angelegt.
Sollte kein Standort für eine zweite Anlage gefunden werden, so investieren die übrigen Interessenten ebenfalls in die Anlage am Niederstockumer Weg. Die erste GbR ist aber am Mittwoch auf den Weg gebracht worden. Nun muss mit Banken und der Gemeinde verhandelt werden, damit die Anlage möglichst schnell installiert werden kann. Interessenten können sich noch bei Heinz Böer, 02509/274, melden.

 
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