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WN, 6. November 2010
Energieteam strebt für 2012 Gold an

Das Nottulner Energieteam strebt Gold an (v.l.): Petra Bunzel, Gabriele Mense-Viehoff, Norbert Wienke, Christof Kattenbeck, Bernd Pieper und Berater Reiner Tippkötter. Foto: str
Nottuln - Kommunen erhalten durch das Ministerium und die EnergieAgentur.NRW die Auszeichnung „European Energy Award“, wenn sie 50 Prozent der maximal möglichen 500 Punkte erreicht haben. Der „European Energy Award Gold“ wird durch das Europäische Forum verliehen, wenn die Gemeinde die 75-Prozent-Marke erreicht hat.
„Nottuln wird im Januar 2011 in Bottrop zum zweiten Mal Silber überreicht werden“, weiß Diplom-Ingenieur Reiner Tippkötter, der die Kommune in ihrer Anstrengung, den Energieverbrauch zu senken, die Effizienz des Energieeinsatzes zu steigern und regenerative Energien zu nutzen, begleitet und berät. 2005 hatte die Gemeinde 62 Prozent des rund 100 Maßnahmen umfassenden Bewertungskataloges erfüllen können und sich damit als eine der ersten Kommunen in NRW den Silber-Status des „European Energy Award“ verdient. Ein externer Auditor überprüft alle vier Jahre diese Auszeichnung und kann den Status auch wieder aberkennen.
Ende vergangenen Jahres bekam die Gemeinde von Auditor Peter Nathan bescheinigt, dass sie sich sogar auf 67 Prozent verbessert habe. Da rückt für des Nottulner Energieteam - Petra Bunzel, Gabriele Mense-Viehoff, Norbert Wienke, Christof Kattenbeck, Bernd Pieper und Klaus Fallberg - die Auszeichnung in Gold schon in greifbarere Nähe. „Gold ist schon anspruchsvoll“, erinnert Berater Tippkötter, dass noch einiges dafür zu tun ist.
Eines der großen Projekte auf diesem Weg ist das Energie- und Klimaschutzkonzept „Kommunalbauten Gemeinde Nottuln“. Wenn die in Angriff genommene vernetzte Wärmeversorgung beider Bäder, der St. Martinusschule, der Hauptschule und des Gymnasium fertig sei, würden fast 80 Prozent der erforderlichen Energie aus Holzhackschnitzeln aus der Umgebung gewonnen werden können, sagte Bernd Pieper. Der Rest der benötigten 1,4 Megawatt Leistung werde dann noch aus Gas erzeugt.
Im Fokus der Energieteams steht nächstes Jahr außerdem das Bewerten der Mobilität der Bürger. Als ein Beispiel nannte Gabriele Mense-Viehoff die Elektromobilität, die etwa durch das Angebot einer Fahrradaufladestation gesteigert werden könnte.
Weitere Maßnahmen wird das Team in seinen nächsten Sitzungen erarbeiten, um bei der nächsten Zertifizierung den externen Auditor vom goldträchtigen, energiebewussten Verhalten der Gemeinde überzeugen zu können.
VON MARITA STROTHE, NOTTULN
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