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„Für die Zukunft des Dorfes“

Der geplante Bürgerwald in Schapdetten nimmt langsam Gestalt an. Beim dritten Pflanztermin kamen wieder etliche Eichen und ein Ahorn dazu.
(Foto: Dieter Klein)
Schapdetten - Noch war der Moment nicht gekommen, da Heinz Holtkötter „Im Wald da sind die Räuber . . .“ spielen müsste. Noch besteht der Schapdettener Bürgerwald aus ein paar übersichtlichen Reihen junger Bäume, doch der Anfang ist gemacht: Das Grün um den Sportplatz nimmt zu. Am Freitag, nun schon im dritten Pflanzjahr der Aktion „Bürgerwald“, kamen wieder etliche Eichen sowie ein Ahorn in die Erde am Dorfrand. Wieder waren Bürger dem Aufruf von Heimatverein und SV Fortuna gefolgt, um aus einem persönlichen Anlass eine lebendige Erinnerung zu schaffen.
Unter Aufsicht von Dipl.-Ing. Reiner Grabowski (Gemeindewerke Nottuln) und Gabi Mense-Viehoff (Lokale Agenda) pflanzten Heinz Rütering, Willi Hartz und Gisela Hanning (Heimatverein) - unterstützt von Alexander Radschuweit (Sportverein) - den ersten Baum. Zu den Baumpaten gehörten beispielsweise auch die Rübenschützen (40-jähriges Bestehen im kommenden Jahr) und Rudi Greving (50 Jahre Schiedsrichtertätigkeit).
„Zu allen Zeiten gilt der Baum als Symbol für das Leben“, sagte Heinz Rütering in einer kurzen Ansprache. „Mit der Baumaktion wollen wir zeigen, dass es sich lohnt, für Leben und Heimat - zugleich für die Zukunft unseres Dorfes aktiv zu sein.“ Mit Urkunden, die den Standort ihres Baumes dokumentieren, zogen dann alle zu Kaffee und Kuchen ins Sportlerheim, wo Uwe Mende die Gäste bewirtete. Und Heinz Holtkötter spielte zugunsten des Vereins „Herzenswünsche“ Evergreens.
VON DIETER KLEIN, NOTTULN |